Hammerschloss Unterwildenau
Schłoss in der Oberpfalz
Das Hammerschloss Unterwildenau liegt im Ortsteil Unterwildenau des Oberpfälzer Marktes Luhe-Wildenau. Es war einst ein Eisenhammer, der vom Wasser der Waldnaab angetrieben wurde. Die Anlage wird als Bodendenkmal und als denkmalgeschütztes Baudenkmal verzeichnet. Sie umfasst ein spätgotisches Schloss aus dem frühen 17. Jahrhundert, umgeben von einer Mauer mit Türmchen und einem Wirtschaftshof aus der Zeit um 1800. Die Geschichte des Ortes reicht bis ins 12. Jahrhundert zurück. 1310 übertrugen die Familie Plech das Gut an das Kloster Waldsassen. Ab 1470 kam Wildenau unter die Landgrafen von Leuchtenberg, wo ein Eisenhammer errichtet wurde. 1566 kaufte Niklas Paur das Gut, das später mehrfach verkauft und verpfändet wurde. Bis 1606 war das Gut in verschiedenen Händen, bis es schließlich in der Familie von Hann blieb. Im Schlossgebäude und im Park sind historische Bauten und Anlagen erhalten. Die Kapelle St. Lorenz neben dem Schloss wurde im 16. Jahrhundert errichtet und mehrfach renoviert. Sie besitzt einen barocken Akanthusaltar und wurde 1943 wieder für Gottesdienste genutzt. Der Park war ursprünglich ein Kräutergarten und wurde im 19. Jahrhundert angelegt. Die Wasserkraft des Mühlbaches wird heute durch ein Elektrizitätswerk genutzt.
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- Art
- Schloss
- Ort
- Bayern
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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