Walhalla
Die Walhalla steht auf einer Anhöhe über der Donau bei Donaustauf, wenige Kilometer östlich von Regensburg. Sie ist eine Ruhmes- und Ehrenhalle, in der seit 1842 bedeutende Deutsche mit Büsten und Gedenktafeln geehrt werden, und gilt als eines der wichtigsten Bauwerke des Klassizismus in Deutschland. Die Idee stammt von König Ludwig I., der den „rühmlich ausgezeichneten Teutschen" einen gemeinsamen Ehrentempel geben wollte – ein nationales Denkmal zu einer Zeit, als es einen deutschen Nationalstaat noch nicht gab. Umgesetzt hat sie Leo von Klenze, der sich am Parthenon orientierte: ein dorischer Tempel mit 52 Säulen, gestellt auf einen mehrfach gestaffelten Unterbau. Nach zwölfjähriger Bauzeit wurde die Halle am 18. Oktober 1842 eröffnet. Zunächst versammelte sie 96 Büsten; seit 1962 kommen alle fünf bis sieben Jahre neue hinzu, ausgewählt vom bayerischen Ministerrat auf Empfehlung der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Wer zu Fuß hinaufgeht, hat 358 Stufen vor sich – der Aufstieg gehört zum Bauwerk und liefert den Blick über das Donautal. Erreichbar ist die Walhalla mit dem Bus aus Regensburg, mit dem Auto oder von Ostern bis Oktober per Schiff auf der Donau.
A nyitvatartás és a belépődíj szezononként változik, ezért nem szerepel ebben a szövegben.
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