📷 Kép: Wikimedia Commons
Karmelitenkloster Boppard
ehemaliges Kloster in Boppard
Das Karmeliterkloster in Boppard ist ein denkmalgeschütztes Gebäude aus dem 18. Jahrhundert, das 1976 von der Stadtverwaltung genutzt wird. Es liegt westlich des historischen Stadtkerns, an einem ehemaligen Stadttor. Nördlich grenzt die Klosterkirche an, im Westen das Krankenhaus und südlich das Hospital, das später zum Posthof wurde. Das Gebäude ist Teil des UNESCO-Welterbes Oberes Mittelrheintal und als Kulturdenkmal geschützt. Das Kloster war ein bedeutendes Zentrum der Karmeliten in Deutschland und zählte zu den wichtigsten Konventen der deutschen Provinz. Es wurde 1262 urkundlich erwähnt und 1264 durch den Trierer Erzbischof zur Gründung genehmigt. Die Kirche wurde 1279 fertiggestellt, und das barocke Kloster aus dem 18. Jahrhundert wurde 1728–1730 errichtet. Bis 1802 war es ein Zentrum für religiöse und kulturelle Aktivitäten, bis es aufgelöst wurde. Im ehemaligen Klostergebäude wurden bis 1952 Schule und Wohnungen untergebracht, bis die Stadtverwaltung 1976 einziehen konnte. Die Sanierung, die seit 2019 läuft, umfasst umfangreiche Arbeiten an Mauerwerk, Dach und Stuckdecken. Das Gebäude wurde mit barocken Elementen und einem einheitlichen Farbkonzept gestaltet. Die Stadtverwaltung ist vorübergehend in Ersatzquartieren untergebracht, während die Sanierung fortgeführt wird.
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- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Boppard
- Erbaut
- 1254
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Rheinland-Pfalz
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