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Burg Schloßböckelheim
Burgruine in Deutschland
Die Burg Schloßböckelheim ist eine Ruine einer Höhenburg im Nahegau, gelegen auf einem Berghang in der Ortsgemeinde Schloßböckelheim im Landkreis Bad Kreuznach. Sie steht auf dem Gelände der ehemaligen Burg Böckelheim, die im 9. Jahrhundert auf römischen Resten errichtet wurde. Die Anlage war Teil der Herrschaftsstruktur der Konradiner und später in verschiedenen Besitzwechseln über die Nellenburger, Sponheimer und Kurmainzer verstreut. Die Burg war bis 1688 im Besitz der Kurpfalz und wurde während der Pfälzischen Erbfolgekriege vollständig zerstört. Sie war im 11. Jahrhundert unter Herzog Gottfried III. der Bärtige und später unter Graf Eberhard VI. von Nellenburg ein bedeutendes Lehen. 1046 wurde sie von Kaiser Heinrich III. belagert und zerstört, und 1105 hielt Heinrich IV. auf der Burg fest. Die Burg war zudem im 13. Jahrhundert ein Zentrum der Verwaltung für die Mainzer Liegenschaften. Die Ruine von Schloßböckelheim zeigt noch Reste eines Treppenturms und einen vermuteten Torturm. Sie liegt in der Nähe der Disibodenberger Kapelle und der Orte Sobernheim und Schloßböckelheim. Die Anlage ist Teil der Landschaft am linken Ufer der Nahe und bietet Ausblicke auf die umliegenden Dörfer und die Region des Hunsruckes. Die Burg ist ein Zeugnis der langen Geschichte der Region und der wechselhaften Herrschaftsverhältnisse.
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- Art
- Burg
- Ort
- Schloßböckelheim
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
A közelben
- Schloßböckelheim142 m
- Heimbergturm923 m
- Oberhausen an der Nahe1.8 km
- Duchroth2.4 km
- Waldböckelheim2.3 km
- Boos2.2 km
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