📷 Kép: Wikimedia Commons
Schloss Kirchschönbach
archäologische Stätte in Deutschland
Das Schloss Kirchschönbach liegt im Ortsteil Kirchschönbach der Gemeinde Prichsenstadt im Landkreis Kitzingen. Es ist ein ehemaliger Adelssitz, der im 16. Jahrhundert von den Herren von Wichsenstein erworben wurde. Nach einer Zerstörung im Jahr 1525 wurde es im 17. Jahrhundert durch den Würzburger Hofbaumeister Joseph Greissing im Barockstil neu gebaut. Das Schloss wurde später an das Hochstift Würzburg verkauft und nach der Säkularisation 1803 als Forstamt genutzt. Das Schloss ist zweigeschossig und von einem weiträumigen Park umgeben. Die Fassade besteht aus zwölf Fensterachsen und wird durch Flache Risalite und profilierte Fenstergewände gegliedert. Im Inneren sind einige Säle stuckiert, darunter der Damensalon mit einem reich ornamentierten Marmorkamin. Die Anlage schließt mit einem breiten Walmdach ab und besitzt ein Portal mit Schönbornwappen und einer breiten Freitreppe zum Eingang. Die Anlage umfasst einen Schlosspark, der die Landschaft um das Schloss ergänzt. Die Außenhaut und die architektonische Gliederung wurden 1991 renoviert. Das Schloss wird als Baudenkmal und die Reste der Vorgängerbebauung als Bodendenkmal eingestuft. Seit 2020 steht das Schloss leer, nachdem die Oberzeller-Schwestern es verkauft hatten.
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- Art
- Archäologische Stätte
- Ort
- Prichsenstadt
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
A közelben
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