Musée vivant de l'énergie
Das Musée vivant de l'énergie in Rai ist in einer Fabrik von 1916 untergebracht, in der früher Kupfer warm gepresst wurde — der passende Rahmen für eine Sammlung, die von Kraft und Antrieb handelt. Gezeigt werden die Energien, mit denen zwischen 1890 und 1950 in kleinen wie in großen Betrieben gearbeitet wurde. Das Wort vivant im Namen ist ernst gemeint. Industrie- und Landwirtschaftsmotoren sowie restaurierte Dampfmaschinen werden während der Führung in Betrieb genommen; man hört und riecht, wie diese Maschinen arbeiten, statt sie nur anzusehen. Dazu kommen Francis-Turbinen, ein hydraulischer Widder und Modelle, die die Entwicklung von Wasser- und Windmühlen nachzeichnen. Von der Wasserkraft über den Dampf bis zum Verbrennungsmotor lässt sich die Ablösung der Antriebe an konkreten Stücken verfolgen. Der Besuch ist an Führungen gebunden, die am Nachmittag beginnen; angeboten werden sie an Wochentagen sowie am ersten und dritten Sonntag im Monat. Für die Führung sollte man rund zwei Stunden einplanen. Laden, überdachter Picknickplatz, Projektionsraum, Toiletten, Parkplatz und Fahrradstellplätze sind vorhanden, Hunde erlaubt. Rai liegt im Osten des Departements Orne, nahe L'Aigle, in einer Gegend, die von der Metallverarbeitung geprägt war; die Grosse Forge in Aube liegt in derselben Ecke und ergänzt das Thema.
A nyitvatartás és a belépődíj szezononként változik, ezért nem szerepel ebben a szövegben.
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