Klášter v Doubravníku
Kloster in Tschechien
Das Augstinerinnenkloster Doubravník war ein abgegangenes Kloster im Dorf Doubravník im Landkreis Brno-venkov. Es stand ursprünglich neben dem Kirchhof des Heiligen Kreuzes. Das Kloster wurde vermutlich zwischen 1208 und 1220 von Štěpán I. von Medlov als Familienkloster der Pernštejner gegründet. Die Gründungsurkunde ist verlorengegangen, doch eine vom 25. September 1208 überlieferte Urkunde belegt die Übernahme des Gebiets durch Štěpán I. und die Gründung des Kirchhofs in Doubravník. Die Geschichte des Klosters war von Streitigkeiten geprägt, insbesondere mit der lokalen Adelswelt, die sich dem Husitentum zuwandte. Im Jahr 1400 wurde das Kloster erneut zerstört. Die letzte Abtei wurde 1543 nach Předklášteří verlegt, und Doubravník erholte sich nie vollständig. 1543 verließ der letzte Konvent das Kloster, und es blieb in Schutt und Asche. Im 16. Jahrhundert baute die Familie Pernštejn an der Stelle des Klosters einen dreischiffigen Kirchhof des Heiligen Kreuzes mit einer Familiengruft. Die Ruine des Klosters bleibt heute ein Zeugnis der Geschichte und der religiösen Tradition der Region. Die Umgebung umfasst das Dorf Doubravník und die umliegenden Dörfer, die bis heute kulturell und historisch bedeutsam sind.
A nyitvatartás és a belépődíj szezononként változik, ezért nem szerepel ebben a szövegben.
- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Doubravník
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