Bremer Stadtmauer
Festungsbauwerke in Bremen
Die Bremer Stadtmauer war ein Schutzsystem für die Hansestadt Bremen, das sich über Jahrhunderte entwickelte. Ursprünglich umschloss sie nur den Dombezirk, später wurde die gesamte Altstadt ab 1229 mit einer Ringmauer befestigt. Die Mauer wurde im Laufe der Zeit erweitert, als Bremen in Richtung Westen wuchs. Im 15. Jahrhundert wurde die Weserseite der Mauer durch Speicherhäuser ersetzt, sodass nur noch die Schlachtpforten der ursprünglichen Mauer übrig blieben. Das Stephaniviertel erhielt erst 1551 eine vollständige Mauer. Die Befestigung umfasste zehn Stadttore, Mauer- und Pulvertürme sowie Landwehren, die die Stadt im äußeren Vorfelde schützten. Die Mauer wurde landseitig 1512–1514 verstärkt, und ab 1602 wurde das Befestigungssystem durch neue Bollwerke umgebaut. Die Neustadt wurde ab 1620 mit Bastionen und Toren in das Festungswerk einbezogen. Die Befestigungen verloren ihren militärischen Wert 1803 und wurden abgerissen, wobei Reste der Mauer am Altenwall 9 und Marterburg 50 bis 1973 unter Denkmalschutz standen. Die Stadtmauer war Teil einer komplexen Verteidigungsanlage, die aus Landwehren und Vorposten bestand. Rechts der Weser gab es Grabenlinien wie den Dobben und die Lesum, die mit Türmen wie dem Pagenturm und dem Steinturm gesichert wurden. Links der Weser war die Ochtum die wichtigste Verteidigungslinie, mit Türmen wie dem Warturm und dem Arster Turm. Diese Anlagen wurden im Laufe der Zeit durch militärische Bedürfnisse und politische Veränderungen angepasst und schließlich aufgegeben.
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- Art
- Stadtmauer
- Ort
- Bremen
A közelben
- Natel43 m
- Fernmeldeturm Bremen (1961)170 m
- Weserburg Museum für moderne Kunst280 m
- Teerhof385 m
- Kollegiatstift St. Willehad358 m
- Bremer Pulvertürme375 m
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