Schloss Roggenhagen
Schloss in Deutschland
Das Schloss Roggenhagen war ein Herrenhaus in Roggenhagen, einem Ortsteil der Gemeinde Brunn im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte. Es lag nördlich von Neubrandenburg und gehörte zum Amt Brunn. Das Rittergut wurde im 13. Jahrhundert erstmals erwähnt, und das Lehen Roggenhagen war von der Familie von Gloeden verwaltet. Das Herrenhaus wurde 1728 errichtet und im Rokokostil eingerichtet. Das Gut war ein bedeutendes Landgut mit einem Gesamtbesitz von 1622 Hektar. Die Familie von Dewitz übernahm das Lehen 1795, und mehrere Generationen prägten die Geschichte des Gutes. Das Schloss war ein Nebengut von Cölpin und blieb bis 1931 in Familienbesitz, obwohl das Gut 1931 verkauft wurde. Die Familie behielt jedoch das Herrenhaus und den Garten. Das Schloss Roggenhagen war ein eingeschossiges Putzbau mit Mansarddach und charakteristischen Rokoko-Innenräumen. Im Erdgeschoss gab es einen Mittelgang zur Beheizung, und aus der Diele führten Treppen zum Dachgeschoss. Im Erdgeschoss lag ein Gartensaal, und eine Freitreppe führte in den Gutspark. Die alte Dorfkirche blieb erhalten, obwohl ihr Inventar im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde.
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- Art
- Schloss
- Ort
- Brunn
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