Tippelskotten
archäologische Stätte in Deutschland
Der Tippelskotten ist ein ehemaliger Schleifkotten in Wuppertal-Ronsdorf, im Tal der Gelpe. Er liegt etwa 175 Meter wegaufwärts vom Jasperskotten und wurde als Wüstung zum Bodendenkmal erklärt. Der Kotten war Teil eines Wasserkraftanlagen-Systems und ist heute als Schutzzonen im Gelände erkennbar. Der Kotten wurde erstmals 1607 urkundlich erwähnt und wurde 1768 konzessioniert. Er war bis 1913 in Betrieb, bis er abgerissen wurde. Die Anlage hatte zwei Wasserräder, die bis zu vier Pferdestärken leisten konnten. Die Grabensysteme sind gut erhalten, mit einem Obergraben, der in einen Hammerteich mündet, und einem Untergraben, der zugleich der Obergraben des Jasperskottens ist. Im Bereich des Tippelskottens sind Reste des Betriebsgebäudes aus rotgrauem Sandstein erhalten. Der Hammerteich ist verlandet, und der Erddamm ist gut bewachsen. Die Schöttstelle im Teichdamm ist ausgeschwemmt. Die Anlage ist Teil der Wuppertaler Denkmalliste und wird als Bodendenkmal geschützt. Die Reste des Kottens liegen hinter dem Staudamm und sind als Mauerreste erkennbar.
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- Art
- Archäologische Stätte
- Ort
- Wuppertal
- Denkmalstatus
- Bodendenkmal in Nordrhein-Westfalen
A közelben
- Jasperskotten96 m
- Friedrichshammer584 m
- Hundsschüppe887 m
- Steffenshammer1.9 km
- Saalbach1.5 km
- Deutsches Werkzeugmuseum2.5 km
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