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Spadenland
Stadtteil Hamburgs im Bezirk Bergedorf
Spadenland ist ein Stadtteil von Hamburg im Bezirk Bergedorf. Er liegt an der Norderelbe in einem feuchten Marschgebiet und gehört zu den Marschlanden. Der Stadtteil ist dünn besiedelt und wird vor allem von Landwirtschaft und Gemüseanbau geprägt. Die Region war historisch als Inwerder oder Ochsenwerder bekannt und wurde 1395 von Hamburg erworben, um den Handel und die Schifffahrt zu sichern. Spadenland hat eine lange Geschichte, die bis ins 14. Jahrhundert zurückreicht. Der heutige Name entstand 1465 und leitet sich vom Spatenrecht ab, das die Pflicht der Anwohner zur Deichpflege verlangte. Die erste eigene Feuerwehr wurde 1893 gegründet, und der Anschluss an das Strom- und Wasserwerk erfolgte erst 1920 bzw. 1935/36. Die Sturmflut 1962 traf den Stadtteil nicht direkt, da die Deiche standhielten. Der Stadtteil bietet eine ländliche Atmosphäre mit typischen Elbauenlandschaften, die durch die Rückverlegung der Deichlinie entstanden. Die Spadenländer Spitze ist ein Lebensraum für bedrohte Arten. Die Infrastruktur ist aufgrund der geringen Einwohnerzahl und der Lage abgelegen schwach ausgebaut. Die Verkehrsverbindungen sind begrenzt, und die Busanbindung ist nur in Teilen vorhanden.
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- Art
- Stadtteil von Hamburg
- Ort
- Bergedorf
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