Schloss Wiesenau

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KastélyokKärntenBezirk Kärnten

Schloss Wiesenau

Schloss in Österreich

Schloss Wiesenau steht im gleichnamigen Ort Wiesenau, am rechten Ufer der Lavant in der Gemeinde Bad St. Leonhard im Lavanttal in Kärnten. Es ist ein Renaissancebau aus dem Jahr 1579, der vom Gewerken Siegmund Pain errichtet wurde. Das Schloss war bis 1652 im Besitz der Familie Pain, danach bis 1778 in den Händen der Freiherren von Siegersdorf-Kirchheimegg. 1814 übernahm Johann Soellner das Anwesen und machte es zum Zentrum des „Wiesenauer Kreises“, der mit Philosophen wie Immanuel Kant und Friedrich Schiller verbunden war. Der „Wiesenauer Kreis“ diskutierte über gesellschaftliche und wissenschaftliche Themen und korrespondierte mit bedeutenden Geistesgrößen. Tobias Bürg, kaiserlicher Hofastronom, war häufiger Gast auf dem Schloss. Er gewann 1799 einen Preis für die genaueste Mondumlaufbahnberechnung und hatte Daten von rund 3.000 astronomischen Beobachtungen ausgewertet. Das Schloss blieb bis 2007 in verschiedenen Besitzverhältnissen, bis es der Firma RZ Holzindustrie GmbH zufiel. Die Anlage ist dreigeschoßig, hoflos und auf einem annähernd quadratischen Grundriss errichtet. Sie wird von einem Walmdach mit Dachreiter bekrönt und von vier Ecktürmen umgeben, drei davon übereck gestellt. An der Südfassade sind ein Steinportal und drei Renaissancefenster zu sehen. Im Flur befindet sich eine Sammlung römerzeitlicher Grabdenkmäler, die aus der Nähe des Schlosses freigelegt wurden. Diese stammen vermutlich von einer Siedlung, die mit dem Goldbergbau in der Kliening in Verbindung stand.

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Art
Schloss
Ort
Bad St. Leonhard im Lavanttal
Adresse
Wiesenau 1
Denkmalstatus
Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
Források:Schloss Wiesenau (CC0-1.0)

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