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Wetterau-Limes
Teil des Obergermanisch-Raetischen Limes im heutigen Hessen
Der Wetterau-Limes ist ein Abschnitt des Obergermanisch-Raetischen Limes in Hessen, der die spätere Wetterau umschloss. Er wurde im 1. Jahrhundert n. Chr. errichtet, um die römischen Eroberungen zu sichern. Die Grenze verlief entlang des Taunuskamms und der Wetterau, wobei die genaue Datierung der einzelnen Abschnitte umstritten war. Die Erhaltung der Strecke leidet unter der starken landwirtschaftlichen Nutzung der Region, sodass nur wenige Teile heute sichtbar sind. Der Wetterau-Limes war Teil der römischen Sicherheitsstrategie nach den Chattenkriegen. Er umfasste zahlreiche Kastelle und Türme, die die Grenze überwachten. Besonders wichtig war die Versorgung der Truppen und des Legionslagers in Mainz, was zu einem hohen Getreide- und Heubedarf führte. Die Strecke wurde im 3. Jahrhundert n. Chr. aufgegeben, als Rom die rechtsrheinischen Gebiete verließ. In der Region blieben jedoch archäologische Funde, die die Spätzeit des Limes belegen. Vor Ort sind mehrere Kastelle und Kleinkastelle erhalten, darunter das Kastell Kapersburg und das Kastell Altenstadt. Die Strecke verläuft durch die Wetterau und den Taunus, wobei die meisten Befunde in der Region um Hanau und Echzell gefunden wurden. Die Umgebung umfasst fruchtbare Böden, die für die Versorgung der römischen Truppen entscheidend waren. Die archäologischen Funde zeigen, wie die Region im Laufe der Zeit verändert wurde.
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- Art
- Limes, Archäologische Stätte
- Ort
- Hessen
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
A közelben
- Kleinkastell Holzheimer Unterwald22 m
- Sachgesamtheit Diebsturm und Reste der Stadtmauer2.4 km
- Burg Grüningen2.4 km
- Langgöns2.3 km
- Hüttenberger Heimatmuseum3.4 km
- Gambacher Kreuz3.4 km
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