📷 Kép: Wikimedia Commons
St. Jakob auf der Hülben
Kloster in Österreich
St. Jakob auf der Hülben war eine römisch-katholische Kirche mit angeschlossenem Nonnenkloster im Stubenviertel der Altstadt Wiens. Das Kirchengebäude lag an der Stelle der heutigen Stubenbastei 6–8, das Klostergebiet umfasste weitere Straßen wie Riemergasse, Zedlitzgasse und Jakobergasse. Der Beiname „auf der Hülben“ stammt von einem ehemaligen Tümpel in der Gegend. Das Kloster wurde 1236 erstmals erwähnt und war bis 1784 bestehend. Es war während der Ersten Türkenbelagerung 1529 schwer beschossen und verlor im 16. Jahrhundert viele Nonnen. 1614 wurde die Kirche nach einem Erdbeben neu gewölbt und galt als eines der schönsten Gotteshäuser Wiens. 1783 hob Kaiser Joseph II. das Kloster auf, da es keinen öffentlichen Nutzen hatte. Im 19. Jahrhundert entstanden auf dem ehemaligen Gelände neue Straßenzüge und Gebäude, darunter das Gymnasium Stubenbastei. Die Namen Jakoberhof und Jakobergasse erinnern an die Kirche und das Kloster. Die Holzfigur des hl. Jakobus wurde schließlich ins Wiener Dom- und Diözesanmuseum überführt.
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- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Wien
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