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St. Sebastianus

Kirchengebäude in Neuss, Rhein-Kreis Neuss, Nordrhein-Westfalen

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St. Sebastianus ist eine römisch-katholische Saalkirche in der Innenstadt von Neuss. Sie steht in der Altstadt und gehört zur Kirchengemeinde St. Quirinus. Die Kirche wurde zwischen 1718 und 1720 errichtet und war ursprünglich Teil eines Franziskanerklosters. Nach der Säkularisation diente sie als Hilfskirche des Quirinus-Münsters. Die ehemaligen Konventgebäude wurden im Zweiten Weltkrieg zerstört, doch die Kirche wurde 1955–1956 wiederaufgebaut. 1967 folgte ein neuer Klosterneubau. Die Kirche wurde nach Kriegszerstörungen einschiffig umgebaut. Sie besitzt ein spätbarockes Eingangsportal, sechs Rundbogenfenster mit ionischen Pilastern und ein Satteldach mit Dachreiter. Der Innenraum ist mit einer Holzdecke und einem rechteckigen Chorabschluss versehen. Die Ausstattung umfasst einen barocken Hochaltar aus der Basilika St. Margareta sowie eine Kreuzigungsgruppe und andere Figuren aus einer abgerissenen Kirche. Marien- und Quirinus-Darstellungen stammen von der Pfarrei St. Quirin. Die Kirche ist ein Baudenkmal und wurde am 4. April 1985 in die Liste der Baudenkmäler in Neuss eingetragen. Sie ist Teil der Altstadt und umgeben von historischen Gebäuden. Der Innenraum bietet einen Blick auf die Deckenmalereien und die Wandbilder. Die Kirche ist ein Teil der kulturellen Landschaft Neuss und verbindet historische und religiöse Elemente.

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Art
Kirchengebäude
Ort
Neuss
Denkmalstatus
Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen

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