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Hohlenstein-Stadel
Höhle in der Schwäbischen Alb
Der Hohlenstein-Stadel liegt im Alb-Donau-Kreis, etwa 2,5 Kilometer nordwestlich von Asselfingen. Er ist Teil des Hohlensteins, einem Kalksteinmassiv am rechten Talrand des Lonetals. Der Fels umfasst drei Höhlen: die Bärenhöhle, den Stadel und die Kleine Scheuer. Der Stadel, auch Hohlenstein-Stadel genannt, ist eine der bedeutendsten Höhlen des UNESCO Geoparks Schwäbische Alb. Die Höhlen sind als Geotop und Bestandteil des UNESCO-Welterbes eingestuft. Der Stadel ist etwa 69 Meter lang und wurde 1591 zugemauert. In ihm wurden 1939 Splitter eines Stoßzahns vom Wollhaarmammut gefunden, die 1969 zur Skulptur des Löwenmenschen zusammengesetzt wurden. Dieses Kunstwerk, das etwa 40.000 Jahre alt ist, gilt als älteste Darstellung eines Mischwesens. Die Höhlen sind aufgrund des Naturschutzes für Fledermäuse ganzjährig gesperrt. Die Bärenhöhle und der Stadel sind zudem als Weltkulturerbestätte anerkannt. Der Stadel und die Bärenhöhle sind Teil der Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb. In der Bärenhöhle wurden über 200 Höhlenbärenknochen sowie Funde von Wildpferd, Wollhaarmammut und Elch entdeckt. Im Stadel wurden Schichten mit Fossilien aus verschiedenen Eiszeitaltern analysiert, darunter ein Neandertaler-Oberschenkelknochen, der etwa 183.000 bis 62.000 Jahre alt ist. Die Kleine Scheuer enthält Funde wie Kieselsteine mit roten Punktreihen, die für die Kleinkunst des jüngeren Magdalénien charakteristisch sind.
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- Art
- Höhle, Archäologische Stätte, Naturdenkmal in Deutschland
- Ort
- Alb-Donau-Kreis
A közelben
- Fetzershaldenhöhle887 m
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- Burg Asselfingen2.7 km
- Asselfingen2.7 km
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