Jagdschloss Himmelkron
Schloss in Deutschland
Das Jagdschloss Himmelkron wurde von den Bayreuther Markgrafen als Jagdschloss errichtet und entstand durch den Umbau des einstigen Klosters Himmelkron. Die Arbeiten begannen unter Markgraf Christian Ernst und umfassten die Anlage der Baille-Maille-Lindenallee sowie den Umbau der ehemaligen Stiftskirche im Markgrafenstil. In der Ritterkapelle wurde eine Fürstengruft errichtet, die die Tradition der Grafen von Orlamünde fortsetzte. Der Nordflügel des Kreuzganges blieb erhalten und stammt von Äbtissin Elisabeth von Künsberg. Die Umbaumaßnahmen wurden von Markgraf Georg Wilhelm fortgesetzt, der den Roten Adlerorden gründete und den Roten-Adler-Saal als Versammlungsort schuf. Zudem baute er die Vorstadt St. Georgen am See an, die heute Teil der Stadt Bayreuth ist. Der Saal besitzt eine Muldendecke mit Stuck und Kartuschen mit dem Adlersymbol sowie ein Emblem von 1712. Seit 2012 ist der Saal innerhalb der sozialen Einrichtung der Diakonie Neuendettelsau und kann zu besonderen Anlässen genutzt werden. Die Besichtigung des Roten-Adler-Saals ermöglicht Einblick in die historische Ausstattung und die künstlerische Gestaltung des Schlosses. Die Räume sind durch ihre architektonischen Elemente und die Einrichtung charakterisiert. Umgebung und Ausblicke sind durch die Lage im Bereich der ehemaligen Vorstadt St. Georgen geprägt. Die historischen Räume und die erhaltenen Flügel des Kreuzganges bieten einen Eindruck der ursprünglichen Ausmaße und der Nutzung des Schlosses.
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- Art
- Archäologische Stätte
- Ort
- Bayern
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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