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Antikolonialdenkmal
Denk- und Mahnmal in Bremen
Das Antikolonialdenkmal in Schwachhausen ist ein Backsteinbau in Form eines Elefanten, der sich im Nelson-Mandela-Park befindet. Es wurde 1932 als Reichskolonialehrendenkmal errichtet und 1989 zur Gedenkstätte für den antikolonialen Widerstand umgewidmet. Das Monument steht gegenüber dem Hermann-Böse-Gymnasium und in der Nähe des Hauptbahnhofs. Es war ursprünglich ein zentrales deutsches Kolonialdenkmal, das die Gefallenen des Ersten Weltkriegs in den Kolonien ehren sollte. Das Denkmal erinnert an die 1.490 Soldaten, die im Ersten Weltkrieg in den deutschen Kolonien fielen, und wurde in der Krypta unter dem Elefanten aufbewahrt. Die ursprüngliche Inschrift und die Namen der Kolonien wurden bei Renovierungen entfernt. 1989 wurde es offiziell zum Antikolonialdenkmal umgewidmet, und 1990 wurde es von Namibias damaligem Präsidenten Sam Nujoma eingeweiht. Eine Bronzetafel erinnert an die Opfer der Kolonialkriege in Namibia. Im Park um das Denkmal herum gibt es einen Erinnerungsort aus Steinen aus der Omaheke-Wüste, der die Opfer der Nama und Ovaherero während des Kolonialkrieges in Namibia (1904–1908) gedenkt. Die Krypta wurde 2009 renoviert und für kulturelle Veranstaltungen genutzt. Der Verein „DerElefant!“ betreut das Denkmal und fördert Vielfalt, Toleranz und Kreativität.
A nyitvatartás és a belépődíj szezononként változik, ezért nem szerepel ebben a szövegben.
- Art
- Monument
- Ort
- Schwachhausen
- Adresse
- Gustav-Deetjen-Allee
- Erbaut
- 1930
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in der Freien Hansestadt Bremen
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