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Kollegiatstift St. Martin, Zyfflich/Kranenburg
Kloster in Deutschland
Das Kollegiatstift St. Martin in Zyfflich/Kranenburg war ein geistliches Institut im Erzbistum Köln, Archidiakonat Xanten. Es existierte von 1002/21 bis 1802 und war ursprünglich an der Kirche St. Martin von Zyfflich angesiedelt. Die Stiftskirche gilt als Beispiel ottonischer Architektur. Im 13. Jahrhundert entstand die Stadt Kranenburg auf Vogteigut des Stifts, wodurch sich die Lage des Stifts veränderte. Das Stift war bis 1802 in Kranenburg beheimatet und war Sitz eines Dekanats. 1436 wurde die Stiftskirche nach Kranenburg verlegt, da die Stadt mehr Sicherheit bot als Zyfflich. Herzog Adolf II. von Kleve förderte die Verlegung, um Einfluss auf das Stift zu gewinnen. Im 16. Jahrhundert war Johann von Vlatten Propst des Stifts. Die Säkularisation führte 1802 zur Auflösung. Vor Ort kann man die historische Stiftskirche in Kranenburg besuchen, die aus dem 12. Jahrhundert stammt. Die Stadt Kranenburg, die im 13. Jahrhundert entstand, ist ummauert und hat eine reiche Geschichte. Die Umgebung umfasst die Region des Niederrheins, mit Verbindungen zur Geschichte des Archidiakonats Xanten und der Kölner Erzbischöfe. Die Stiftsarchive sind teilweise im Hauptstaatsarchiv Düsseldorf und im Pfarrarchiv Kranenburg zu finden.
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- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Kranenburg
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- Kranenburg87 m
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