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Hallstatt (Archäologie)

archäologische Stätte in Österreich

Die Archäologie von Hallstatt ist eng mit dem Salzberg verbunden, der sich oberhalb des heutigen Ortes im Salzkammergut befindet. Seit 1500 v. Chr. wurde Salz hier abgebaut, was dem Ort Reichtum brachte. Bekannt sind die Funde aus dem Gräberfeld der älteren Eisenzeit, die den Ort für diese Epoche in Europa namensgebend machten. Zudem sind die prähistorischen Bergwerke aufgrund ihrer gut erhaltenen Zustände international bekannt. Die archäologischen Funde zeigen, dass Hallstatt über 7000 Jahre menschliche Tätigkeit bezeugt. In der Bronzezeit gab es Bergbau und Fleischindustrie, wobei die Salzgewinnung im Trockenen erfolgte. Die Holztreppen aus dieser Zeit, wie die im Christian von Tuschwerk, sind bis heute erhalten. Die bronzezeitlichen Bergwerke wurden um 1344–1343 v. Chr. gebaut und sind die ältesten erhaltene Holztrepfen Europas. Die Fleischverarbeitung erfolgte in speziellen Anlagen, die für die Pökung großer Mengen Schweinefleisch gedient haben. Im Tal und am See wurden Siedlungen und Gräberfelder aus verschiedenen Epochen gefunden, darunter römische Anlagen. Die Bergbauaktivitäten, Siedlungen und Bestattungsplätze lagen oft getrennt voneinander, was einen begrenzten Einblick in die Vergangenheit ermöglicht. Die Salzgewinnung war zentral, doch die genauen Handelswege und Nutzung sind aufgrund der Natur des Salzes schwer nachzuvollziehen. Die Menschen nutzten Salz in verschiedenen Bereichen, doch es war nicht zwingend der einzige Weg, um Fleisch oder Milchprodukte zu konservieren.

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Art
Archäologische Stätte
Ort
Hallstatt

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