Eibsee
Der Eibsee liegt auf knapp 1.000 Metern Höhe am Nordfuß der Zugspitze, rund neun Kilometer südwestlich von Garmisch-Partenkirchen. Sein Ruf gründet auf einer sachlichen Eigenheit: Das Wasser ist ungewöhnlich klar, der Grund fällt in Ufernähe flach ab und färbt den See über hellem Kalkschutt türkis, während dahinter die Zugspitze aufragt. Erreichbar ist er von Grainau aus über eine kurze Zufahrt. Seine heutige Gestalt verdankt der See einer Katastrophe. Nach dem Rückzug des Isar-Loisach-Gletschers am Ende der Würm-Kaltzeit stürzten zwischen 1700 und 1400 v. Chr. rund 350 Millionen Kubikmeter Fels vom Zugspitzmassiv in das Becken. Aus den Trümmern ragen bis heute acht Inseln, die größte davon die Sasseninsel, dazu zahlreiche Untiefen, die das Gewässer in Teilbecken wie Weitsee, Untersee und Braxensee gliedern. Bis zu 36 Meter tief ist der Eibsee; einen nennenswerten oberirdischen Abfluss hat er nicht, das Wasser versickert unterirdisch. Der Rundweg misst etwa sieben Kilometer, verläuft nahezu ohne Steigung und wechselt zwischen Uferpfad und Forstweg; für die Runde mit Fotostopps sind rund zwei Stunden zu rechnen. Im Sommerhalbjahr gibt es Boots- und SUP-Verleih, Rundfahrten mit dem Motorboot, Badestellen und Gastronomie am Ostufer. Der See steht unter Landschaftsschutz, an schönen Wochenenden ist der Andrang erheblich; früh oder spät am Tag ist es deutlich ruhiger.
A nyitvatartás és a belépődíj szezononként változik, ezért nem szerepel ebben a szövegben.
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