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Schloss Vechelde
abgegangenes Schloss in Vechelde, Niedersachsen
Schloss Vechelde war ein Jagd- und Lustschloss im Fürstentum Braunschweig-Wolfenbüttel, heute im Landkreis Peine in Niedersachsen. Der Ort ist Verwaltungssitz der Gemeinde Vechelde. Das Schloss selbst ist nicht erhalten, doch der barocke Schlossgarten bleibt öffentlich zugänglich. Die Anlage entstand aus einer Wasserburg, die im 14. Jahrhundert errichtet wurde, um die Handelsstraße zwischen Braunschweig und Hildesheim zu sichern. Das Schloss war von Herzog Rudolf August im 17. Jahrhundert zu einem barocken Landschloss umgebaut. Es diente als Sommersitz der Herzogsgattin Rosine Elisabeth Menthe und später als Wohnsitz der Fürstin Elisabeth Sophie Marie. Das Schloss war auch der Wohnort der späteren Zarin Katharina die Große. Im 18. Jahrhundert wurde der Garten zu einem englischen Landschaftsgarten umgestaltet. Das Schloss wurde 1804 zur Schule Philanthropin übergeben und später als Amtsgericht genutzt. Heute ist das Schlosstor das einzige sichtbare Zeugnis des Schlosses. Im Schlosspark befinden sich eine Figurengruppe, eine Sonnenuhr und ein Denkmal für Johann Friedrich Wilhelm Jerusalem. Zudem stehen Bronzebüsten des Herzogs und des Pädagogen Johann Peter Hundeiker sowie ein Bronzerelief an der Wand. Der Schlossgarten und der Park sind Teil der heutigen Landschaft und bieten Ausblicke auf die Umgebung.
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- Art
- Wasserburg, Schloss
- Ort
- Braunschweig
- Baustil
- Barock
- Architekt
- Hermann Korb
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