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Klarissenkloster Pfullingen
Kloster in Deutschland
Das Klarissenkloster Pfullingen war ein spätmittelalterliches Damenordenkloster in Baden-Württemberg. Es wurde im 13. Jahrhundert gegründet und erhielt 1252 die Ordensregel von Papst Innozenz IV. Die Klosteranlage bestand bis etwa 1590, als die letzte Nonne zum Protestantismus konvertierte. Heute sind nur wenige Gebäude erhalten, darunter die Klosterkirche und das einzige noch vorhandene mittelalterliche Sprechgitter Europas. Das Kloster war Teil der Klarissenordnung, die von Klara von Assisi gegründet wurde. Die Schwestern lebten in strenger Klausur, konnten das Kloster nicht verlassen und hatten nur begrenzten Kontakt mit der Außenwelt. Sie folgten strengen Regeln zur Armut, Schweigen und Fasten, die sich im Laufe der Zeit anpassten. Die Nonnen besaßen gemeinschaftliches Eigentum und erwarben reiche Ländereien. Sie trugen schwarze Hauben und weiße Schleier und betrieben Landwirtschaft sowie Handel. Im Kloster lebten bis 1413 64 Nonnen, die aus wohlhabenden Familien stammten. Die Klarissen reformierten das Kloster 1461 im Sinne der Observanzbewegung. Die Anlage wurde nach der Reformation verlassen, bis die letzte Nonne 1590 zum Protestantismus konvertierte. Heute sind nur noch Reste der ursprünglichen Anlage erhalten.
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- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Pfullingen
- Erbaut
- 1250
A közelben
- Franziskanerkloster Pfullingen0 m
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