📷 Kép: Wikimedia Commons
Kanonissenstift Vreden
Kloster in Deutschland
Das Damenstift Vreden wurde im 9. Jahrhundert in der Stadt Vreden gegründet und war im Mittelalter reichsunmittelbar. Es lag an einer wichtigen Handelsstraße und war eng mit Kaiserhäusern verbunden. Die Stiftskirche St. Felicitas, die heute noch steht, entstand im 9. Jahrhundert und wurde im 11. Jahrhundert mit einer Hallenkrypta ausgestattet. Die Kirche wurde mehrfach umgebaut und im 19. Jahrhundert stark verändert, nach Bombenschäden im Zweiten Weltkrieg wurde sie bis 1952 wiederhergestellt. Das Stift war bis 1810 reichsunmittelbar und verfügte über eine Sammlung mittelalterlicher Reliquien. Die Stiftskirche beherbergt das Vredener Hungertuch aus dem 17. Jahrhundert sowie den Marienleuchter aus dem 15. Jahrhundert. Ein besonderes Highlight ist das Felicitasretabel, das die Martyrien der hl. Felicitas und ihrer Kinder darstellt. Die Kirche ist auch durch ein Fünffachstahlkreuz und einen Kreuzweg sowie eine Rasenfläche zwischen Kirche und Stadtgraben geprägt. In der Umgebung der Stiftskirche befindet sich das ehemalige Krankenhaus, das heute als Rasenfläche genutzt wird. Die Straßennamen in Vreden erinnern an bedeutende Äbtissinnen und Stiftsgründerinnen. Die Stiftskirche ist ein zentraler religiöser Ort und beherbergt seit 2016 wieder Gottesdienste. Die Baudetails und Ausstattung der Kirche spiegeln die lange Geschichte des Stifts wider.
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- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Vreden
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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