Benediktinerabtei St. Maria
Kloster in Stade
Das Kloster St. Marien war ein Benediktinerabtei in der Stadt Stade, Niedersachsen. Es wurde 1142 gegründet und lag außerhalb der Stadt in der Campe. Die Abtei war von der Familie der Stader Vögte initiiert und wurde von Erzbischof Adalbero von Bremen geweiht. Die Gründung war eng mit dem Landesausbau in der Altländer Marsch verbunden und hatte starken welfischen Einfluss. Die Abtei besaß umfangreiche Güter in der Region, darunter auch in Dobbertin und Mecklenburg. Die Abtei war bis 1648 bestehend und hatte im 13. Jahrhundert einen bedeutenden Konvent. Im 16. Jahrhundert wurde sie protestantisch, was zu finanziellen Schwierigkeiten führte. 1648 wurde sie aufgelöst, und ihr Besitz ging an die Stadt Stade. Die Kirche blieb im Besitz der Stadt und wurde später Garnisonskirche. Die Klostergebäude wurden nach der Zerstörung im 17. Jahrhundert aufgegeben. Im Kloster gab es eine Schule ab 1412. Die Abtei war ein Zentrum der Ostkolonisation und hatte eine wichtige Rolle in der Region. Die Mönche betrieben Landwirtschaft und handelten mit Gütern. Die Abtei war auch für ihre Schiedsgerichte im Osten bekannt. Die Kirche und das Kloster wurden mehrfach zerstört, aber die Kirche blieb erhalten und diente bis ins 18. Jahrhundert als religiöses Zentrum.
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- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Stade
- Erbaut
- 1147
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