📷 Kép: Wikimedia Commons
Argentomagus
archäologische Stätte in Frankreich
Der römische Ort Argentomagus lag auf der Mersans-Platte in Mittelfrankreich, am nördlichen Ufer des Flusses Creuse. Er war an einer strategischen Stelle gelegen, an der ein römischer Brücke verlief. Die Stadt war an der Kreuzung zweier Straßen gelegen: von Cenabum (Orléans) nach Augustoritum (Limoges) und von Limonum (Poitiers) nach Avaricum (Bourges). Der Name bedeutet „Silbermarkt“. Die heutige Gemeinde Argenton leitet ihren Namen von dieser antiken Stätte ab. Argentomagus wurde von den Biturigen, einer gallischen Stammesgruppe, vor der römischen Eroberung um 50 v. Chr. bewohnt. Die Stadt erreichte ihren Höhepunkt während der gallorömischen Zeit im 2. und 3. Jahrhundert n. Chr. Im späten Römischen Reich war die Stadt ein Ort für eine staatliche Waffenfabrik. Nach dem Ende der klassischen Zeit verlagerte sich die Bevölkerung auf den südlichen Uferbereich, wodurch Argentomagus zu einem archäologischen Schwerpunkt wurde. Das heutige Dorf Saint-Marcel deckt nur einen kleinen Teil der ursprünglichen Fläche ab. Auf dem Gelände wurden bedeutende Ruinen entdeckt, darunter ein Amphitheater, eine römische Villa, ein Friedhof und ein Thermalbad. Einzigartige Funde wie ein kreisförmiger Altar wurden zutage gefördert. Die archäologische Stätte ist von großer Bedeutung, da sie die Entwicklung der Stadt von einer gallischen Siedlung zur römischen Siedlung zeigt. Ein lokales Museum in Mersans dokumentiert diese Entdeckungen.
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- Art
- Archäologische Stätte, Oppidum
- Ort
- Saint-Marcel
- Adresse
- Les Mersans
- Denkmalstatus
- klassifiziertes historisches Denkmal in Frankreich
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