Burg Freienstein
archäologische Stätte in Deutschland
Die Burg Freienstein ist ein abgegangenes Schloss im Ortsteil Beidl der Gemeinde Plößberg im Landkreis Tirschenreuth in Bayern. Der Burgstall ist ein geschütztes Bodendenkmal und wird im Bayernatlas als „mittelalterlicher Burgstall Freienstein“ geführt. Er liegt 210 Meter nordöstlich der Pfarrkirche von Beidl und südlich des Krausenhofes. Die Burg hat eine lange Geschichte, die bis ins 11. Jahrhundert zurückreicht. 1143 wird der Ort Beidl erstmals erwähnt, und 1163 wird Adelbertus de Bidil als Zeuge genannt. 1259 schenkt Konradin das Dorf an das Kloster Waldsassen. 1386 verkauft Selina das Freienstein an das Kloster, und 1402 wird die Burg abgerissen. Im 17. Jahrhundert wurde sie vollständig abgetragen. Der Burgstall besteht aus einem sechs Meter hohen Granitsporn, der in die Niederung des Beidlbaches ragt. Auf der höheren Fläche gab es vermutlich ein rechteckiges Haus. Fundamente aus Feldsteinen wurden 1976 ausgegraben. Der Burghügel war von einem Ringgraben umgeben, der zwei Teiche beinhaltete. Östlich liegt der Krausenhof, der früher Freyenstein hieß. Keramikfunde bestätigen eine Bauzeit zwischen dem 10. und 12. Jahrhundert.
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- Art
- Archäologische Stätte
- Ort
- Bayern
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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