Kloster Marienthal

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Kloster Marienthal

Kloster in Sornzig (Mügeln)

Das Kloster Marienthal war ein Zisterzienserinnenkloster in Sornzig, einem Ortsteil der Stadt Mügeln im Landkreis Nordsachsen in Sachsen. Es lag am Hasenbach, einem Zufluss der Döllnitz, in der Hügellandschaft des Obstlandes. Sornzig befindet sich etwa in der Mitte zwischen Leipzig und Dresden, nahe größeren Orten wie Leisnig und Döbeln. Das Kloster wurde 1241 durch Siegfried III. von Mügeln gestiftet und war bis 1539 bestehen. Es war bekannt für den Obstbau und verfügte über eine Klostermauer, ein Schwesternhaus, eine Scheune und einen Garten. Im 16. Jahrhundert wurde es säkularisiert und später von verschiedenen Familien verwaltet. 1892 kaufte Ludolf Colditz das Gelände und restaurierte es, wodurch der moderne Obstbau wiederbelebt wurde. Heute ist das Klostergelände Teil der Stiftung „Dr. Ludolf Colditz – Kloster Marienthal“. Die Anlage umfasst die Klostermauer, das Schwesternhaus, die Scheune und den Garten. Die Umgebung bietet Ausblicke auf die Hügellandschaft und die Döllnitz. Die historischen Gebäude sind denkmalschutzgerecht rekonstruiert und dienen als Kultur- und Bildungsstätte.

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Art
Kloster, Sachgesamtheit, Zisterzienserinnenkloster
Ort
Mügeln
Adresse
Klosterstraße 16, 04769 Sornzig, Deutschland
Erbaut
1241
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Sachsen

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