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Burg Amberg
Burg in Deutschland
Die Burg Amberg war eine mittelalterliche Höhenburg auf dem Mariahilfberg in Amberg, Bayern. Sie lag auf einer Höhe von 529 m ü. NHN und wurde vermutlich um 1100 von den Herren von Amberg erbaut. Die Burg war im 14. Jahrhundert von den Herren von Raigering besessen und später von der Stadt Amberg. Der Bergfried, ein rechteckiger Turm, wurde 1564 als „Wachturm“ beschrieben, wobei noch Überreste und ein Graben sichtbar waren. Die Wallfahrtskirche Maria Hilf entstand 1696 auf dem ehemaligen Burgareal, nachdem die Pestepidemie 1633/34 die alljährlichen Marienwallfahrten in Amberg auslöste. Die ursprünglichen Bauten, wie der Bergfried und eine Rundkapelle, erwiesen sich als zu klein, weshalb die barocke Kirche gebaut wurde. Der Bergfried musste 1701 abgebrochen werden, um Platz für den Kirchturm zu schaffen. Bis 1721 gab es noch Reste der Burgmauer zwischen der Kirche und dem Klostergarten. Das Areal der Burg Amberg ist als Bodendenkmal mit der Nummer D-3-6537-0082 ausgewiesen. Es umfasst archäologische Befunde aus der Frühneuzeit und Spuren älterer Bauten. Die ehemalige Burgfläche ist heute Teil des Geländes der Wallfahrtskirche Maria Hilf und des Franziskanerklosters. Die Umgebung bietet Ausblicke auf die Stadt Amberg und die Umgebung.
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- Art
- Burg, Kloster, Bodendenkmal, Befund, Burgstall, Vorgängerbau
- Ort
- Amberg
- Denkmalstatus
- Bodendenkmal in Bayern
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