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Choustník
Schloss in Tschechien
Der Choustník ist ein Schloss in der gleichnamigen Dorfgemeinde der Gemeinde Tábor im Jihočeském Land. Es wurde im 17. Jahrhundert von den Černíny aus Chudenic gegründet, die ursprünglich einen Burgbau besaßen. Die heutige Form entstand durch spätere Renovierungen. Seit 2004 ist das Schloss als kulturelle Denkmalschutzliste eingetragen. Das Schloss war ursprünglich ein Adelssitz mit umliegenden Dörfern, die 1596 von Jiří Homut aus Harasov erworben wurden. Die Familie Černín baute im frühbarocken oder späten Renaissancestil ein neues Schloss, das bis 1674 durch verschiedene Besitzer verändert wurde. Im 18. Jahrhundert erhielt es durch den Grafen Evžen Vratislav-Netolický seine heutige Form. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde es zuerst eine Schule und später ein Seniorenwohnheim, bis es 1998 verlassen wurde. Das Schloss hat einen einstöckigen, rechteckigen Grundriss und steht an der Südseite der Dorfstraße. Auf der gegenüberliegenden Seite erstreckt sich der Schlosspark. Die historische Entwicklung und die verschiedenen Besitzer sind in den Dokumenten festgehalten, ohne dass heute eine Nutzung besteht.
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- Art
- Schloss
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Tschechien
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