Schollbrunn

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UnterfrankenBezirk Unterfranken

Schollbrunn

Gemeinde im Landkreis Main-Spessart in Deutschland

Schollbrunn liegt im südlichen Spessart, im unterfränkischen Landkreis Main-Spessart. Der Hauptort befindet sich auf einem Höhenrücken westlich der Region Würzburg. Die Gemeinde umfasst sieben Gemeindeteile, darunter das Pfarrdorf Schollbrunn und Einöden wie Nickelsmühle und Schreckenmühle. Die Gemarkung erstreckt sich über 12,292 km² und ist in 1249 Flurstücke unterteilt. Schollbrunn wurde erstmals 1281 urkundlich erwähnt und gehörte bis ins 19. Jahrhundert zur Grafschaft Wertheim. Im Zuge der Mediatisierung fiel der Ort 1806 an das Fürstprimat und 1810 an das Großherzogtum Frankfurt. 1814 kam er mit der Districtsmairie Triefenstein an das Königreich Bayern. 1818 wurde die heutige Gemeinde durch das Gemeindeedikt geschaffen. Die Gemeinde ist bekannt für den Wildpark Schollbrunn, den Schollbrunner Feldkreuz und die Ruinen der Burg Reinstein. Zudem gibt es die Kartause Grünau und die ehemalige Markuskapelle. Die katholische Kirche St. Heinrich und St. Margareta sowie die evangelische Martin-Luther-Kirche prägen das religiöse Leben. Die Gemeinde verfügt über eine Kindertageseinrichtung und ist über den Nahverkehr mit Hasloch verbunden.

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Art
Gemarkung, Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
Ort
Landkreis Main-Spessart
Seehöhe
412 m
Források:Schollbrunn (CC0-1.0)

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