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Seisenburg
Burgruine in Oberösterreich
Die Seisenburg, auch Hochseisenburg genannt, ist eine Schlossruine in Oberösterreich, genauer gesagt in der Gemeinde Pettenbach im Bezirk Kirchdorf. Sie liegt in der Region um den Traunsee und wurde im 17. Jahrhundert im Renaissancestil gebaut, nachdem die alte Burg im 15. Jahrhundert abgegangen war. Die Anlage war im Mittelalter mehrfach verpfändet und wechselte häufige Besitzer. Die Seisenburg war von großer historischer Bedeutung, da sie von Herzögen von Österreich und verschiedenen Adelsfamilien als Pfand genutzt wurde. Im 16. Jahrhundert wurde sie von Georg Vogl für 2200 Gulden erworben, und ab 1680 baute Sigmund Friedrich Freiherr von Engl ein neues Schloss unterhalb der Ruine. Die Anlage umfasste mehrere Räume, darunter eine Bibliothek, eine Kapelle mit Gruft, ein Gemüsegarten, ein Wirtschaftsgebäude und ein Burgbrunnhaus. Die Innenausstattung war barock und umfasste Stuckarbeiten und Kachelöfen. Die Ruine bietet heute einen Eindruck von der ursprünglichen Ausstattung und Architektur. Im Schrift- und Heimatmuseum in Pettenbach sind Funde aus der Seisenburg ausgestellt, darunter historische Schriften und Bilder. Die Anlage selbst ist verfallen, aber die Reste der Mauern und die historischen Gebäude erzählen von ihrer einstigen Pracht. Die Umgebung um die Seisenburg ist geprägt von der Landschaft des Traunkreises und bietet Ausblicke auf die umliegenden Berge und Seen.
A nyitvatartás és a belépődíj szezononként változik, ezért nem szerepel ebben a szövegben. Aktuális adatok az üzemeltetőnél
- Art
- Burgruine
- Ort
- Pettenbach
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
- Seehöhe
- 888 m
A közelben
- Eibe bei der Ruine Seisenburg117 m
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