📷 Kép: Wikimedia Commons
Hoštejn
Burg in Tschechien
Hoštejn ist ein verfallenes Burgschloss, das sich über der gleichnamigen Gemeinde Hoštejn im Okres Šumperk befindet, 7 km westlich von Zábřeha. Die ursprünglich gotische Burg blieb nur als spärliche Reste erhalten. Auf der östlichen Seite des Berges sind ein System von Graben und Wall sowie ein einziger überirdischer Rest der Palastmauer und darunter ein Keller sowie ein Teil eines vergrabenen Treppenhauses zu erkennen. Seit 1964 ist die Stätte als kulturelle Denkmale geschützt. Der Burgbau wurde vermutlich im 13. Jahrhundert als Machtzentrum errichtet, um dem Zábřeha zu trotzen. Die Geschichte des Schlosses ist geprägt von politischen Konflikten und militärischen Auseinandersetzungen. Im 15. Jahrhundert wurde die Burg stark beschädigt, und im 16. Jahrhundert wurde sie vollständig zerstört. Die Zerstörung wurde im 19. Jahrhundert durch die Eisenbahnstrecke Olomouc–Praha vollendet, wobei Reste der Burg für den Bau verwendet wurden. Die Burg hat eine umfangreiche Festungsanlage mit einer Gesamtlänge von 450 Metern. Das Schloss war zweiteilig, und das Fundament der Turm lag auf einem etwa drei Meter hohen, 7,5 Meter durchmessernden Hügel. Das Kerngebiet der Burg war etwa 50 × 20–25 Meter groß, und neben dem Turm befand sich ein Palastrest von 25 × 9,5 Metern. Die Burg war von einem Wall mit Graben umgeben, der bis zu 38 Meter breit war. Die Anlage umfasste auch ein Vorgelände mit einem Graben, der bis zu 25 Meter breit wurde.
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- Art
- Burg, Burgruine
- Ort
- Hoštejn
- Erbaut
- 1300
- Baustil
- Gotische Architektur
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Tschechien
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