Remparts romains de Grenoble

📷 Kép: Wikimedia Commons

Remparts romains de Grenoble

Die Remparts romains de Grenoble sind die Überreste einer römischen Festungsanlage in Grenoble, Frankreich. Sie wurden im späten 3. Jahrhundert n. Chr. unter den Herrschaften der Kaiser Diocletian und Maximian errichtet. Die Mauer umschloss eine Fläche von 9 Hektar und war 1.150 Meter lang. Sie besaß 39 halbkreisförmige Wachtürme und zwei monumentale Tore mit Inschriften. Die Anlage diente der Verteidigung der römischen Siedlung und symbolisierte den Status der Stadt als Civitas. Die Mauer war bis zu vier Meter dick und aus kleinem Kalkstein, Kies und Schiefer gebaut. Sie hatte eine ursprüngliche Höhe von etwa neun Metern und war von einem Wassergraben umgeben, der mit dem Fluss Isère verbunden war. Die Anlage war Teil der römischen Verteidigungsstrategie, da die Stadt während des 3. Jahrhunderts durch barbarische Invasionen geschwächt wurde. Die Mauer war ein Zeichen der römischen Herrschaft und wurde später durch die Stadtverbreiterung abgetragen. Die Überreste der Mauer sind heute in Grenoble zu finden, beispielsweise in der Nähe der Straßen Hector Berlioz, Lafayette und Chenoise sowie der Kathedrale. Ein Teil der Mauer ist im Musée de l'Ancien Évêché ausgestellt, wo auch eine Wachturmschachtel zu sehen ist. Die Anlage gilt als historisches Denkmal und ist ein Zeugnis der römischen Kultur in der Region.

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Art
Archäologische Stätte
Ort
Grenoble

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