Obir-Tropfsteinhöhlen
Die Obir-Tropfsteinhöhlen liegen auf 1.078 Metern im Massiv des Obir bei Eisenkappel-Vellach im Süden Kärntens. Der Berg besteht aus Wettersteinkalk; von den geschätzt fünf Kilometern Höhlensystem sind rund 800 Meter für Besucher erschlossen. Zu sehen sind Sinterformationen, kleine unterirdische Seen und Tropfsteine, darunter ein Excentrique, ein hakenförmig gewachsener Stalaktit, der sich der Schwerkraft entzieht. Entdeckt wurden die Höhlen nicht von Forschern, sondern von Bergleuten. Auf der Unterschäffleralpe wurde seit dem 11. Jahrhundert Bergbau betrieben; 1870 übernahm die Bleiberger Bergwerks Union den Betrieb, und ihre Arbeiter stießen beim Vortrieb auf die Hohlräume. Der Abbau beschädigte Teile der Höhle, erschloss sie aber zugleich – der Zugang erfolgt bis heute durch einen 240 Meter langen Stollen. Das eindrucksvollste Gebilde ist die "Orgel", eine sechs Meter hohe und zwölf Meter breite Sinterwand; die begehbaren Abschnitte tragen Namen wie Lange Grotte, Wartburghöhle und Kleine Grotte. Der Besuch ist als Führung organisiert, ergänzt um 25 multimediale Stationen, die die Geschichte des Bergmanns Marian Rosic erzählen. Geöffnet ist von Frühjahr bis Herbst, etwa von April bis Oktober; im Berg ist es ganzjährig kühl, feste Schuhe und eine Jacke sind angebracht.
A nyitvatartás és a belépődíj szezononként változik, ezért nem szerepel ebben a szövegben.
A közelben
- Michaelskirche Eisenkappel98 m
- Wegkapelle Rohrekreuz282 m
- Wegkapelle321 m
- Maria Dorn402 m
- Waschnig563 m
- Schloss Hagenegg780 m
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