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Wikingersiedlung von Füsing
archäologische Stätte in einem Ortsteil von Schaalby an der Schlei im nördlichen Schleswig-Holstein
Die Wikingersiedlung von Füsing lag nördlich der Schlei im heutigen Schleswig-Holstein, nordöstlich des Dorfes Füsing, das heute ein Ortsteil von Schaalby ist. Sie befand sich im südlichen Grenzgebiet des dänischen Reichs, am linken Ufer des Flusses Füsinger Au, nahe der Kleinen Breite der Schlei. Die Siedlung war im Südwesten von Angeln gelegen und etwa sechs Kilometer nordöstlich von Haithabu. Die Siedlung existierte von etwa 700 n. Chr. bis zum Ende des 10. Jahrhunderts. Sie war als Garnisons- und Flottenstützpunkt sowie möglicherweise als Produktions- und Handelszentrum bedeutend. Die Ausgrabungen von 2003 bis 2014 entdeckten 52 Grubenhäuser und 24 dreischiffige Langhäuser. Ein besonders großes Langhaus aus dem 10. Jahrhundert wurde durch einen Brand zerstört und später wieder aufgebaut. Funde wie Eisenwaren, Bronzeguss und Schiffsreparaturzeug zeigen die militärische und handwerkliche Bedeutung der Siedlung. Die Siedlung war strategisch gut positioniert, um den Schiffsverkehr an der Schlei zu kontrollieren und militärische Angriffe abzuwehren. Sie war vermutlich ein militärischer Stützpunkt im Zusammenhang mit dem Danewerk. Zudem war sie ein regionaler Handelsplatz und möglicherweise Sitz eines königlichen Vertreters. Die Ausgrabungen zeigten auch kultische Deponierungen und Hinweise auf Warenaustausch.
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- Art
- Archäologische Stätte
- Ort
- Schaalby
A közelben
- Sliasthorp212 m
- Sammlung Heppelmann423 m
- Schaalby2.1 km
- St.-Jakobus-Kirche1.9 km
- St. Marien-Kirche2.1 km
- Borgwedel4.0 km
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