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Minoritenkloster
Ehemaliges Kloster in Graz
Das Minoritenkloster in Graz ist ein Teil der Mariahilfkirche, die seit 1783 Pfarrkirche der Pfarre Graz-Mariahilf ist. Das Kloster liegt am Mariahilfer Platz im Bezirk Lend und wurde im 16. Jahrhundert von den Minoriten gegründet. Nach einer Zeit des Verfalls wurde es durch die Schenkung Fürst Johann Ulrichs von Eggenberg wieder aufgebaut. Die Kirche wurde 1611 fertiggestellt und 1627 mit einer Fassade versehen, die von Palladio und der Lombardei beeinflusst war. Die Mariahilfkirche und das Minoritenkloster sind durch eine Vielzahl von barocken und neubarocken Elementen geprägt. Die Kirche wurde im 18. Jahrhundert von Josef Hueber umgebaut, wobei Glockentürme und eine Vorhalle hinzugefügt wurden. Die Sandsteinfiguren an der Fassade stammen von Philipp Jakob Straub. Im Inneren finden sich Seccomalereien, Stuckdekorationen und ein besonders bemerkenswertes Mariahilf-Gnadenbild. Die Schatzkammerkapelle und der Minoritensaal sind ebenfalls wichtige Räume des Klosters. Im Minoritenkloster gibt es einen Kreuzgang, einen Hof und ein repräsentatives Sommerrefektorium, das 1732 fertiggestellt wurde. Die Räume sind durch barocke Stuckaturen und Malereien geprägt. Die Klostergebäude werden heute von Minoritenbrüdern bewohnt und beherbergen ein Kulturzentrum sowie Gottesdienste für verschiedene kirchliche Gemeinden.
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- Art
- Kloster
- Ort
- Graz
- Adresse
- Mariahilferplatz 3
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
A közelben
- Mariahilferkirche34 m
- Minoritenhaus61 m
- Ehem. Gasthaus Studentenwirt77 m
- Palais Wertl von Wertlsberg89 m
- Ehem. Gasthaus Zur Sonne mit Gartenveranda88 m
- Barmherzige Brüder, Kleines Zinshaus133 m
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