Kleinkastell Hankertsmühle
archäologische Stätte in Deutschland
Das Kleinkastell Hankertsmühle liegt am obergermanischen Vorderen Limes, etwa 4,5 Kilometer nordöstlich des Kleinkastells Mainhardt-Ost. Es wurde rund 50 Meter von der römischen Grenze entfernt errichtet und befindet sich heute auf der Gemarkung der Gemeinde Mainhardt. Die Anlage liegt in einem schmalen Wiesengrund am nördlichen Ufer der Rot und war mit ihrer Prätorialfront parallel zum Limes angeordnet. Die Fortifikation ist Teil des UNESCO-Weltkulturerbes und zählt zu den kleinsten Kastellen am Limes. Sie wurde 1897 von Gustav Sixt entdeckt, der sie als Zwischenkastell bezeichnete. Die Mauermaße betragen maximal 18,05 Meter in Nord-Süd-Richtung und 17 Meter in Ost-West-Richtung. Die Besatzung war vermutlich aus 10 bis 20 Soldaten bestehend. Die Anlage ist heute unter der Erde und nur an der Nordwestecke sichtbar. Die Anlage diente vermutlich zur Überwachung des Talpasses der Rot. Sie gehört zum Typus Feldwachen vom Rötelsee und wurde wahrscheinlich im späten 2. Jahrhundert errichtet. Die Reduzierung der Truppen führte zur Einführung solcher Kleinkastelle zur Grenzüberwachung. Die Mühle Hankertsmühle, die nahe dem Kastell liegt, wurde 1371 erstmals urkundlich erwähnt und wurde 1913 abgerissen.
A nyitvatartás és a belépődíj szezononként változik, ezért nem szerepel ebben a szövegben. Aktuális adatok az üzemeltetőnél
- Art
- Archäologische Stätte, Kleinkastell
- Ort
- Germania superior
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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