Burg zu Hagen im Bremischen

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Burg zu Hagen im Bremischen

Burg in Niedersachsen, Deutschland

Die Burg zu Hagen im Bremischen, auch Burghagen genannt, ist eine mittelalterliche Burg in der Gemeinde Hagen im Bremischen im niedersächsischen Landkreis Cuxhaven. Sie wurde im 12. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnt und im frühen 16. Jahrhundert als zweigeschossiges Backsteinhaus errichtet. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz und beherbergt heute ein Kulturzentrum. Die Burg war ursprünglich eine bischöfliche Festung, die zur Sicherung der Region und zur Bekämpfung aufständischer Bauern errichtet wurde. Die Burg war bis ins 16. Jahrhundert ein wichtiger Sitz der Erzbischöfe und diente als Jagdaufenthaltsort. Im 14. Jahrhundert entstand ein erster steinerner Turm, und im 16. Jahrhundert wurde das heutige Gebäude als Langes Haus errichtet. Die Burg wurde mehrfach belagert, darunter im Schmalkaldischen Krieg und in der Münsterschen Fehde. 1575 fand hier die Hochzeit des protestantischen Erzbischofs Heinrich von Sachsen-Lauenburg statt. Die Burg wurde später von Schweden und dem Königreich Hannover verwaltet und schließlich als Kulturzentrum restauriert. Die Burg bietet einen Blick auf die umliegende Geest und das Flusstal der Drepte. Im Inneren sind gotische Malereien sowie Vorhangmalereien aus dem 16. Jahrhundert erhalten. Die Kapelle im Untergeschoss wurde ursprünglich als Gottesdienststätte genutzt. Das Nebengebäude, ein Fachwerkhaus, steht ebenfalls unter Denkmalschutz. Die Burg ist ein Teil der Geschichte der Region und dient heute als kulturelles Zentrum.

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Art
Burg
Ort
Hagen im Bremischen
Adresse
Burgallee 1
Erbaut
1501
Denkmalstatus
Baudenkmal in Niedersachsen

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