📷 Kép: Wikimedia Commons
Burg Hauenstein
Burgruine in Österreich
Die Burgruine Hauenstein liegt auf einem felsigen Rückfallkuppe im Nordosten der Gemeinde Kainach bei Voitsberg. Sie ist der letzte Ausläufer der Gleinalpe und erhebt sich etwa 200 Meter über das Kainachtal. Die Burganlage befindet sich auf einer Seehöhe von 952 m ü. A. und wurde in zwei oder drei Bauphasen errichtet, wobei der gotische Charakter erhalten blieb. Der Zugang erfolgte von Norden über eine schmale Verbindung mit Halsgraben, die vermutlich eine Zugbrücke hatte. Die Burg lag an einer wichtigen Handelsstraße zwischen dem Kainachtal und dem Murtal. Die Burg war bis ins 15. Jahrhundert ein bedeutender Standort, da sie den Handelsweg schützte und über Almgebiete verfügte. Im 16. Jahrhundert verlor sie an Bedeutung, wurde aber bis ins 17. Jahrhundert genutzt. Ein Brand des Wohnturmes führte vermutlich zur Aufgabe der Burg. 1982 begannen Instandhaltungs- und Sicherungsmaßnahmen, bei denen archäologische Grabungen durchgeführt wurden. Die Ruine wurde bis in die 2000er Jahre weiter instand gehalten und die Außenmauern sowie der Aborterker wiederhergestellt. Die Burganlage umfasst ein Plateau, das von der Kainach im Westen und dem Siebbrunnenbach im Osten begrenzt wird. Im Norden gibt es eine Verbindung zum Hinterland, und im Süden verläuft ein Saumpfad vom Anwesen Pfleger zur Ruine. Die Burg war mit einer Befestigung ausgestattet und hatte eine strategische Position an der alten Handelsstraße. Die Ruine ist heute Teil der Österreichischen Bundesforste und bietet Ausblicke auf die umliegende Landschaft.
A nyitvatartás és a belépődíj szezononként változik, ezért nem szerepel ebben a szövegben. Aktuális adatok az üzemeltetőnél
- Art
- Burgruine
- Ort
- Kainach bei Voitsberg
- Adresse
- Gallmannsegg
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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