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Röllbach
Gemeinde im Landkreis Miltenberg in Deutschland
Röllbach liegt im Spessart, im Mainviereck zwischen Klingenberg, Mönchberg und Großheubach. Der Ort umfasst eine Fläche von 12,401 km² und ist in 2395 Flurstücke unterteilt. Der höchste Punkt der Gemeinde befindet sich am Geiersberg mit 486 m ü. NHN, der tiefste am Röllbach in der Nähe der Paradeismühle auf 160 m ü. NHN. Durch den Ort verläuft der Fränkische Marienweg. Die Gemeinde ist Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Mönchberg und gehört zum Landkreis Miltenberg. Der Name Röllbach stammt vom gleichnamigen Fluss, der in Röllfeld in den Main mündet. Der Ort wurde erstmals 1181 als Rolebach erwähnt. In der Geschichte war Röllbach Teil des Herzogtums Franken und wurde vom Deutschen Orden verwaltet. Im 14. Jahrhundert war der Ort Sitz eines Amtes des Ordens. Während des Zweiten Weltkriegs wurde Röllbach von alliierten Bombern angegriffen, wodurch drei Bewohner starben und 38 Häuser zerstört wurden. Die Gemeinde war zudem Sitz einer jüdischen Gemeinde, die im NS-Zeit umkamen. Röllbach ist bekannt für die Maria-Schnee-Kapelle, die im Dreißigjährigen Krieg zerstört und später wieder aufgebaut wurde. Die Kapelle wurde mehrfach restauriert und ist heute ein Wallfahrtsziel. Zudem gibt es mehrere Aussiedlerhöfe und Mühlen im Ort. Die Gemeinde verfügt über Wanderwege, ein Fahrradverleih und eine Gastronomie mit regionalen Spezialitäten. Ludwig Ackermann und Roland Schwing sind bekannte Söhne und Töchter der Gemeinde.
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- Art
- Gemarkung, Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
- Ort
- Landkreis Miltenberg
- Seehöhe
- 219 m
- Website
- http://www.roellbach.de
A közelben
- Mönchberg2.6 km
- Ospis3.9 km
- Großheubach4.5 km
- Eschau5.3 km
- Bodendenkmal in Eschau (Unterfranken), #D-6-6121-00765.4 km
- Bodendenkmal in Eschau (Unterfranken), #D-6-6121-00755.5 km
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