KolostorokNiedersachsenBezirk Niedersachsen

Augustinerinnenkloster Osterreide

ehemaliges Kloster im Bereich des heutigen Dollart in Ostfriesland, Deutschland

Das Kloster Osterreide war ein Augustinerinnenkloster in Ostfriesland, das im Dorf Osterreide an der Mündung der Reider Ee in die Ems lag. Es befand sich auf der ostfriesischen Seite des ehemaligen Grenzflusses Dollart. Das Kloster wurde erstmals 1376 urkundlich erwähnt, als Nonnen aus Osterreide in ein neues Kloster in Dykkhusen zogen. Es bestand vermutlich bis ins 15. Jahrhundert, wurde 1492 letztmals genannt und verlor sich wahrscheinlich bei Sturmfluten im 16. Jahrhundert. Das Kloster spielte eine Rolle in der regionalen Geschichte, da es im 15. Jahrhundert in Testamenten erwähnt wurde und parallel zum Tochterkloster Dykkhusen existierte. Die Verbindung zum Pfarrer von Norden und dem Orden zeigt, dass es im kirchlichen Netzwerk verankert war. Die Gründung des Tochterklosters in Dykkhusen und die Vermittlung durch lokale Häuptlinge unterstreichen die Bedeutung des Klosters in der Region. Die Überreste des Klosters sind heute nicht mehr erkennbar, da es vermutlich bei Sturmfluten im 16. Jahrhundert unterging. Die genaue Lage des Klosters ist aufgrund mangelnder Quellen nur ungenau bekannt. Die Umgebung um Osterreide besteht aus dem Dorf und der Ems, mit Blick auf den Dollart. Die historischen Verbindungen zu Dykkhusen und die Rolle im kirchlichen Leben sind die wichtigsten Aspekte der Stätte.

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Art
Kloster, Siedlung, religiöse Gemeinschaft
Ort
Niedersachsen

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