Gripswalder Matronensteine
archäologische Stätte in Deutschland
Die Gripswalder Matronensteine sind gallo-römisch-germanische Weihesteine, die 1863 in Meerbusch, nahe der Grenze zu Krefeld, entdeckt wurden. Sie wurden während Rodungsarbeiten südlich von Haus Gripswald gefunden und sind mit Inschriften versehen, die sie der Muttergottheit Matronae Octocannae gewidmet sind. Die Steine stammen aus dem 2. oder 3. Jahrhundert n. Chr. und sind Teil eines Heiligtums, das vermutlich dem Matronenkult gewidmet war. Die Fundstelle liegt in der Nähe von römischen Militärstraßen und dem Kastell Gelduba. Die Steine zeigen Opferszenen mit Tieropfern und Fruchtkörbe sowie Symbole wie Schlange, Mond und Kranich. Sie wurden von verschiedenen Personen gestiftet, darunter zwei Mal Gaius Salvius Quietus. Die Steine sind Teil eines Heiligtums, das möglicherweise von romanisierten westgermanischen Ubier genutzt wurde. Sie wurden vermutlich in ein abgelegenes Heiligtum gebracht, um sie vor der Zerstörung durch Christen zu schützen. Die Steine sind im Rheinischen Landesmuseum in Bonn ausgestellt. Sie sind Teil eines Heiligtums, das vermutlich dem Matronenkult diente. Auf den Steinen sind Opferszenen, Fruchtkörbe und religiöse Symbole dargestellt. Die Fundstelle liegt in der Nähe von römischen Militärstraßen und dem Kastell Gelduba. Die Steine wurden vermutlich in ein abgelegenes Heiligtum gebracht, um sie vor der Zerstörung durch Christen zu schützen. Sie sind ein Zeugnis des Matronenkults und der kulturellen Begegnung zwischen Römern und Germanen.
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- Art
- Archäologische Stätte
- Ort
- Meerbusch
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