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Hamburger Brand
Großer Stadtbrand in Hamburg, zwischen dem 5. Mai und dem 8. Mai 1842.
Der Hamburger Brand war ein schwerer Stadtbrand in Hamburg, der vom 5. bis 8. Mai 1842 stattfand und große Teile der Altstadt zerstörte. Ursprünglich im Haus Nr. 44 der Deichstraße ausgebrochen, breitete sich das Feuer schnell aus, unterstützt durch Trockenheit und Wind. Es erreichte das alte Rathaus, die Petrikirche und die Gertrudenkapelle, wobei letztere nicht wieder aufgebaut wurde. Die Flammen bedrohten auch den Jungfernstieg und die Neustadt, doch durch Sprengungen und Einsatz von Feuerwehren aus verschiedenen Städten wurde die Ausbreitung teilweise gestoppt. Das Feuer zerstörte mehr als ein Viertel des damaligen Stadtgebietes, wobei 51 Menschen starben und etwa 1700 Häuser sowie 102 Speicher zerstört wurden. Die Altstadt wurde bis 1843 von Behelfswohnungen geprägt, während die Infrastruktur modernisiert und das Stadtbild neu geplant wurde. Die Planungen wurden von Ingenieuren wie William Lindley und Architekten wie Alexis de Chateauneuf initiiert. Zudem wurde eine neue Wasserleitung errichtet, die Stauhöhe der Alster gesenkt und Wohnraum für Obdachlose geschaffen. Nach dem Brand wurde die Stadt schrittweise wieder aufgebaut, wobei die Neugestaltung der Altstadt und die Einführung neuer Baustile wie der klassizistischen und neugotischen Architektur prägend waren. Die Erneuerung umfasste auch den Bau des neuen Rathauses und die Schaffung eines neuen Stadtzentrums. Zudem wurden die Feuerversicherer zur Kreditgewährung angewiesen, und die wirtschaftliche Bedeutung der Ziegeleien im Umland stieg. Die Eröffnung der ersten Eisenbahnstrecke wurde aufgrund des Brandes verschoben.
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- Art
- Stadtbrand
- Ort
- Hamburg
A közelben
- Hamburg-Mitte81 m
- Hamburg bombázása63 m
- Dominikanerkloster Hamburg65 m
- Rathausmarkt65 m
- Hamburger Rathaus119 m
- Strassenbahn Hamburg141 m
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