📷 Kép: Wikimedia Commons
Kartause Marienau
Kloster der Kartäuser
Die Kartause Marienau ist ein Kloster des Kartäuserordens in Seibranz, einem Ortsteil von Bad Wurzach im Landkreis Ravensburg. Es ist die letzte noch von Mönchen bewohnte Kartause in Deutschland. Das Kloster wurde in den 1960er Jahren im Allgäu errichtet, nachdem die Mönche aus dem nahegelegenen Düsseldorfer Raum aufgrund von städtischem Wachstum und industriellen Veränderungen umzogen. Die Kartause ist ein Ort der Stille und des Gebets, der seit den 1990er Jahren etwa 35 Mönche beherbergt. Im Jahr 2014 lebten dort 10 Priester und 25 Brüder, 2025 waren es noch acht Brüdermönche und acht Priestermönche. Die Anlage umfasst fünf Bereiche, darunter einen zentralen und einen großen Kreuzgang, einen Brüderbau, Werkstätten und ein Gästehaus. Die Gebäude sind in einfachster Bauweise errichtet und umgeben von einer Klausurmauer. Die Klosteranlage umfasst etwa zehn Hektar und ist umgeben von einer Klausurmauer. Im Zentrum steht die Kirche mit schlichtem Innenausbau. Der Friedhof liegt in der Mitte der Anlage, wo die Mönche ohne Sarg in ihrem Habit beerdigt werden. Die Brüderwohnung ist über eine Holzbrücke erreichbar, und für Gäste gibt es ein eigenes Gästehaus. Die Kartause ist nicht öffentlich zugänglich und wird nicht besichtigt.
A nyitvatartás és a belépődíj szezononként változik, ezért nem szerepel ebben a szövegben. Aktuális adatok az üzemeltetőnél
- Art
- Kartause
- Ort
- Bad Wurzach
- Adresse
- Marienau 1, 88410 Bad Wurzach
- Erbaut
- 1964
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