📷 Kép: Wikimedia Commons
Bartholomäuskapelle
Kirchengebäude in Paderborn
Die Bartholomäuskapelle in Paderborn ist die älteste bekannte Hallenkirche nördlich der Alpen und wurde um 1017 von byzantinischen Bauleuten errichtet. Sie liegt im Zentrum der Innenstadt an der Nordseite des Paderborner Doms und war ursprünglich Teil der Königspfalz. Die Kapelle ist als bedeutendstes kunstgeschichtliches Bauwerk der Stadt bekannt, mit einzigartigen Hängekuppeln und schlanken Säulen, die als Zeugnis ottonischer Baukunst gelten. Die Kapelle war bis ins 19. Jahrhundert ein zentraler Ort für Gottesdienste und liturgische Aktivitäten. Sie wurde mehrfach renoviert, zuletzt 1955 und 1963, und besitzt heute eine einzigartige Läuteanlage mit einer Bronze-Glocke. Die Akustik der Kapelle ist besonders gut, was sie für Gesang und Instrumentalmusik attraktiv macht. Sie bleibt ein bedeutender kultureller und historischer Ort, auch wenn sie heute nicht regelmäßig für Gottesdienste genutzt wird. Die Kapelle ist ein Teil der sakralen Topographie Paderborns, die mit dem Domneubau Bischof Meinwerks verbunden ist. Sie ist umgeben von historischen Gebäuden und hat eine einzigartige Architektur, die sowohl byzantinische als auch westfälische Einflüsse vereint. Die Kapelle ist ein Anziehungspunkt für Touristen und Musiker sowie ein Zeugnis der langen Geschichte der Stadt.
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- Art
- Kirchengebäude
- Ort
- Paderborn
- Baustil
- Romanische Architektur
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen
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