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Kloster Orphal

Kloster in Deutschland

Das Kloster Orphal war ein mittelalterliches Kloster in der Nähe von Töttelstädt, einem Ortsteil von Erfurt. Es lag im Orphaler Grund, in der Nähe des Weißbachs, und wurde vermutlich von St. Georg geweiht. Die Ortschaft Orphal wurde erstmals 1074 und letztmals 1307 in Schriftquellen erwähnt. Das Kloster wurde durch die Brüder Eberhard und Kuno von Trier gestiftet und später vom Erfurter Peterskloster verwaltet. Das Kloster verlor im Laufe der Zeit an Bedeutung und wurde 1530 aufgrund der Reformation geschlossen. Die Kirche wurde 1479 neu eingeweiht, doch die Kapelle blieb leer. Heute sind nur Mauerreste und eine Mühle mit Restaurant im Orphalgrund erhalten. In der Mühle sind Bilder zu sehen, die das Kloster darstellen, aber wohl erst nach dessen Verfall entstanden. Die Anhöhe im Orphaler Grund, die heute als Orphaler Berg bezeichnet wird, liegt etwa 300 m ü. NN. Östlich davon erhebt sich der Katzenberg. Zwischen beiden Anhöhen fließt ein Rinnsal aus dem Klosterbrunnen in den Weißbach. Diese geografischen Merkmale sind Hinweise auf die klösterliche Geschichte. Die Verfallsgeschichte des Klosters ist Teil einer regionalen Sage.

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Art
Kloster
Ort
Erfurt

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