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Gozzoburg
Burg in Österreich
Die Gozzoburg ist eine hochmittelalterliche Stadtburg in Krems an der Donau, Niederösterreich. Sie zählt zu den bedeutendsten Gebäuden der frühen Gotik in der Region. Das Gebäude besteht aus einem östlichen und westlichen Trakt, die durch die ursprüngliche Bausubstanz verbunden sind. Ein spätromanisches L-förmiges Gebäude aus der Zeit nach 1235 bildet den Kernbau. 1258 wurde der Name erstmals urkundlich erwähnt, und 1267 wurde die Katharinenkapelle eingeweiht. Die Burg wurde im 13. Jahrhundert durch den Stadtrichter Gozzo von Krems erworben und in drei Phasen zu einer Palastanlage ausgebaut. Im Jahr 1320 wurde sie Teil des Habsburgerbesitzes. 1477 wurde sie während einer Belagerung beschädigt und 1484–1487 umgebaut. Im 19. Jahrhundert wurde der Turm abgerissen, und 1958–1964 erfolgte eine Renovierung. Seit 2007 ist der Stadtpalast öffentlich zugänglich, und eine Freskenentdeckung aus dem Mittelalter wurde restauriert. Die Gozzoburg bietet Räume wie die Katharinenkapelle und eine kleine Kapelle, die seit 2007 im Rahmen von Führungen besichtigt werden können. Die Restaurierung führte zur Auszeichnung mit dem Europa-Nostra-Preis 2009. Das Landeskonservatorat für Niederösterreich ist in der Burg beheimatet. Die Umgebung umfasst die Donau und die Wachau, die als kulturelles und historisches Zentrum bekannt ist.
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- Art
- Burg, Museum
- Ort
- Krems
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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