Haus Rauental
Burg in Nordrhein-Westfalen, Deutschland
Haus Rauental war ein Wasserburg aus dem 16. Jahrhundert im heutigen Wuppertaler Stadtteil Langerfeld. Der Adelssitz bestand aus einem Wirtschaftshaus, einem Wohngebäude aus Fachwerk und einem Steinwehrturm, umgeben von einem Wassergraben. Zu dem Besitz gehörte eine Wassermühle, die einzige Getreidemühle in Langerfeld, sowie Wiesen, Äcker und Jagdrechte. Die Familie von Dobbe verlor 1778 den Besitz an die Tönnies, die das Herrenhaus in ein Kaufmannshaus umbauten. Der Besitz wechselte häufig unter finanziell schwachen Adelsfamilien und ging im 18. Jahrhundert in bürgerliche Hände über. 1850 erwarb die Familie Caron das Haus, wo der Bodenbakteriologe Albert von Caron geboren wurde. 1892 wurde das Haus an Alexander Erbslöh verkauft, und 1945 zerstörte ein Luftangriff das Gebäude. Das Grundstück wurde 1953 an die Stadt Wuppertal veräußert. Das Anwesen umfasste eine Wassermühle, die 1736 abgetrennt und für 2500 Reichstaler versteigert wurde. Sie wurde in eine Wollspinnerei und Tuchfabrik umgebaut, später zu einer Baumwollspinnerei und Farbmühle. Bis zu 300 Arbeiter, darunter Kinder, arbeiteten dort. Die Fabrikgebäude überdauerten den Zweiten Weltkrieg nicht.
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- Art
- Burg, Burgstall, Fachwerkhaus
- Ort
- Wuppertal
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