Nordspanien

Catedral de Girona

Die Kathedrale Santa María steht auf dem höchsten Punkt der Altstadt von Girona; eine breite Freitreppe führt vom Platz davor zum Portal hinauf. Der Bau ist über Jahrhunderte gewachsen: Der Glockenturm geht auf 1040 zurück, der Kreuzgang stammt aus dem 12. Jahrhundert, der gotische Neubau begann 1312 unter Enrique de Narbona und zog sich bis ins 18. Jahrhundert hin. Das Bemerkenswerteste ist der Verzicht auf Seitenschiffe. Nach langem Streit unter den Baumeistern setzte sich der Entwurf durch, das gotische Langhaus als einen einzigen Raum zu überwölben; ab 1417 führte Guillem Bofill die Arbeit aus. Mit 22,98 Metern ist es das breiteste gotische Kirchenschiff der Welt, bei 50 Metern Länge und 34 Metern Höhe. Die barock-klassizistische Fassade wurde erst 1960 vollendet; die Figuren schufen zwischen 1960 und 1962 die Bildhauer Josep M. Bohigas, Antoni Casamor, Jaume Busquets und Domènec Fita. Der Schatz ist außergewöhnlich: der romanische Schöpfungsteppich, der Beatus von Girona aus dem 10. Jahrhundert mit Miniaturen der Nonne Ende, das Kästchen des Kalifen Hischam II. aus dem Jahr 976 und der Hochaltaraufsatz aus Edelmetall, entstanden zwischen 1320 und 1357. Der romanische Kreuzgang mit trapezförmigem Grundriss und doppelten Säulen geht auf den Bildhauer Arnau Cadell zurück. Von der Treppe vor der Kathedrale führen Gassen hinunter in das alte jüdische Viertel und hinauf auf die Stadtmauer, von der aus der Bau über die Dächer ragt.

A nyitvatartás és a belépődíj szezononként változik, ezért nem szerepel ebben a szövegben.

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